Shaken Baby Syndrome: Zu Tode geschüttelt

Stundenlanges Babygeschrei – jemand verliert die Nerven und schüttelt das Kind. „Shaken Baby Syndrome“ heißen die Hirn-Verletzungen, die zu Behinderungen oder gar zum Tod führen können. So sterben jedes Jahr mehrere Hundert Kinder. In Deutschland werden Schätzungen zufolge jedes Jahr 100 bis 200 Kinder von ihren Eltern zu Tode geschüttelt. Die Dunkelziffer ist hoch. „Da diese Form der Kindesmisshandlung weder mit blauen Flecken, noch mit anderen sichtbaren Verletzungen einhergeht, können gerade leichtere Formen dieser Verletzung auch unerkannt bleiben“, sagt Professor Guido Fitze vom Universitätsklinikum Dresden.

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Ausbildung 2014: In der Mitte ein Loch

Wenn das Ausbildungsjahr startet, dürfte es in manchen Branchen lange Gesichter geben. Während sich einige vor Bewerbern kaum retten können, ringen andere verzweifelt um Azubis. 494.781 gemeldete Ausbildungsstellen, 540.478 gemeldete Bewerber: Das sind die nackten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für das nun gestartete Berufsausbildungsjahr. Eigentlich, denkt man, könnte das passen. Aber wieder einmal reicht die Zahl der Bewerber nicht aus, um alle offenen Lehrstellen zu besetzen. Rund 24.000 Lehrlinge mehr hätten alleine im Handwerk eine Ausbildung beginnen können. Etwa 80.000 unbesetzte Stellen sind es im IHK-Zuständigkeitsbereich.

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